Die Aidshilfen in Baden-Württemberg ‚reden drüber‘: digitaler Aktionstag zum Weltfrauentag am 8. März

Feministischer Kampftag

Zum Internationalen Frauentag am 8. März starten die Aidshilfen in Baden-Württemberg einen digitalen Aktionstag. Unter dem Hashtag #wirredendrüber zeigen die Aidshilfen gemeinsam Flagge und wandeln ihre Social-Media-Kanäle für einen Tag in einen digitalen Aktionsraum. Die gemeinsame Foto-Aktion spricht dabei Themen wie HIV und Aids, die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen, Sexpositivity oder Verhütung an.

„HIV betrifft nur Männer, die Sex mit Männern haben.“ – Vorurteile und Klischees wie dieses sind immer noch weit verbreitet. Dabei stimmt es nicht: HIV-Infektionen bei Frauen bleiben oft lange unentdeckt, da HIV-Tests in Praxen oft kein Thema sind. Rund ein Viertel der Menschen mit HIV in Baden-Württemberg sind Frauen. Das Wissen, dass das Virus unter wirksamer Therapie selbst beim Sex nicht übertragen kann, verbreitet sich leider recht langsam. Menschen mit HIV können jeden Beruf ausüben und gesunde Kinder zur Welt bringen.

Außerdem: „Es ist wichtig, dass gesehen wird, dass nicht nur Frauen am 8. März für Frauenrechte einstehen und dass nicht nur Frauen unter patriarchalen Strukturen leiden.“, sagt Maike Biewen, Geschäftsführerin der AIDS-Hilfe Baden-Württemberg. „Es kann nicht sein, dass es im Jahr 2021 noch so viele Ungleichheiten und Anfeindungen gibt. Die geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung darf kein Grund für Diskriminierung sein!“

Statt mit Infoständen und Vor-Ort-Terminen stellen die Aidshilfen in Baden-Württemberg diese und andere Themen dieses Jahr mit der Social-Media-Aktion #wirredendrüber prominent in den Fokus. Mehr Infos gibt es am 8. März auf den Facebook- und Instagram-Kanälen der Aidshilfen des Landes.

 

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