Frauen*Gesundheit

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Frauen* werden weltweit in einer Vielzahl von Lebensbereichen weiterhin systematisch benachteiligt und diskriminiert. Auch in der gesundheitlichen Versorgung besteht diese Benachteiligung: Die Forschung zur Diagnostik und Behandlung vieler Erkrankungen ist für männliche Patienten normiert. HIV und Aids bleiben bei Frauen* häufiger lange unentdeckt, weil sie nicht zu den gemeinhin benannten Risikogruppen gezählt werden. Späte Diagnosen können zur Folge haben, dass wirksame Therapien zu spät begonnen werden. 

Unter dem neuen Namen „Frauen*Gesundheit“ und mit einem neuen Look bieten wir auf www.frauen-gesundheit.info nützliche Infos über Frauen*gesundheit und sexuell übertragbare Infektionen (STI). Außerdem geben wir praktische Tipps über selbstbestimmte Prävention von STI mit Kondomen, Femidomen, Lecktüchern oder dem Medikament PrEP („Prä-Expositions-Prophylaxe“), das eine Ansteckung mit HIV verhindern kann. 

Das Projekt Frauen*Gesundheit möchte den Zugang zu Informationen über die eigene Gesundheit, Präventionsmöglichkeiten und Testangebote erleichtern – im Internet und anderswo. Mit vielen Info-Aktionen im ganzen Land machen die Mitgliedsorganisationen in Baden-Württemberg auf diese Themen und auf ihre Test- und Beratungsangebote der Aidshilfen und Zentren für sexuelle Gesundheit aufmerksam. Wir verteilen Präventionsmaterialien wie Kondome, Lecktücher, interne Kondome/Femidome und Gleitgel sowie verschiedene Give-Aways wie Tragetaschen, Taschentücher oder Lippenpflegestifte mit unserem neuen Logo und dem selbstbewussten Slogan „Hot & safe! Lustvoll. Sicher. Selbstbestimmt.“

Die Schreibweise „Frauen*Gesundheit“ mit Stern weist auf die Vielfalt von Geschlecht hin. Wir meinen mit Frauen(*) alle Personen, die sich von dem Begriff angesprochen fühlen, egal ob cis, trans oder inter.