Multiplikator*innenschulung „SALAM – HIV und STI-Prävention für und mit Migrant*innen“ zum dritten Mal erfolgreich abgeschlossen

Auf dem Bild stehen 5 Personen, die in die Kamera lachen. Vier von ihnen halten ihr Abschlusszertifikat in der Hand.

In diesem Jahr haben vier junge Peers erfolgreich an der Multiplikator*innenschulung des Projektes SALAM der Aidshilfe Baden-Württemberg teilgenommen und konnten stolz ihre Zertifikate entgegennehmen.

Der Begriff „Salam“ kommt aus dem arabischen Raum und steht neben der Begrüßungsformel für Gesundheit und Frieden. Im Rahmen des Projekts steht SALAM für Sexualität, Akzeptanz, Liebe, Anderssein und Migration. Ziel ist eine communitynahe Präventionsarbeit mit dem Ziel vorhandene Zugangsbarrieren abzubauen und qualitative Aufklärungsarbeit zu leisten.

Die SALAM Schulungen bilden Menschen mit eigener Migrationserfahrung für die Aufklärungsarbeit zu Themen wie sexueller Gesundheit aus. Die Multiplikator*innen bzw. die sogenannten Peers führen nach der absolvierten Schulung, in Zusammenarbeit mit den örtlichen Aidshilfen, Präventionsveranstaltungen durch. Das Projekt ermöglicht so die Vermittlung von sensiblen Themen wie Sexualität, Diskriminierung oder Safer Sex ohne Sprach- und Kulturbarrieren.

„Wir brauchen niedrigschwellige Aufklärungs- und Präventionsarbeit und das für alle in Deutschland lebenden Menschen. Dieses Ziel verfolgen wir mit unserem Projekt SALAM. Geschulte Multiplikator*innen halten Veranstaltungen zu HIV und STI-Prävention, sexueller Vielfalt, Selbstbestimmung und allgemein Sexualität – immer unter der Prämisse auf die Menschen sensibel und ohne Sprachbarrieren zuzugehen.“, so Annika Bantel, Projektmanagerin der Aidshilfe Baden-Württemberg.

Über das Interesse von Gemeinschaftsunterkünften, Schulen oder anderen Settings an unseren Veranstaltungen freuen wir uns. Setzen Sie sich dazu gerne mit uns in Verbindung.

Möchten Sie mehr über das Projekt erfahren:

www.gesundheit-migration-bw.de

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